Detailliertes Blatt

Kunzit

Kunzit ist eine Spodumenart; seinen Namen verdankt er dem amerikanischen Mineralogen und Gemmologen G.E. Kunz, der ihn 1902 als Erster analysierte.
Mangan verleiht dem Kunzit eine einzigartige Farbe: mehr oder weniger intensiv rosa-lila je nach der Orientierung des Kristalls und des Mangangehaltes.
Vor kurzem wurde festgestellt, dass grüne “Spodumene” aus Afghanistan, die bisher als Hiddenit betrachtet wurden (die grüne, chromhaltige Spodumenart), nach ein paar Tagen in der Sonne rosa wurden… Eigentlich handelte es sich um Kunzite, die nach “Wärmebehandlung” oder Strahlung grün wurden, aber keinen Chrom enthalten, und sie verloren ihre grüne Farbe am Licht.
Spodumen, dessen Namen aus dem Griechischen stammt, heißt “aschenfarbig”, denn er ist oft grau und weist Phosphoreszenzphänomene auf; nach einer Ultraviolettbestrahlung an der Sonne strahlt er im Dunkel.
Die gelbe oder farblose Art des Spodumens wird Triphane genannt.
Die grüne Art heißt Hiddenit.



CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

LiAl[Si2O6]

Lithiumsilikat und Aluminium



PHYSISCHE EIGENSCHAFTEN

Hauptfarbe

rosa

Andere Farben

farblos, gelb, lila

infolge Mangans: Hell lila rosa mit der Möglichkeit von Abschwächung beim Licht im Laufe der Zeit

Strichfarbe

weiss

Glanz

Glasglanz

Härte

6.5 bis zu 7.0

Dichte

3.15 bis zu 3.20

Spaltbarkeit

perfekt

Bruch

muschlig, uneben

zerbrechlich wegen seiner einfachen Spaltung



OPTISCHE EIGENSCHAFTEN

Transparenz

durchsichtig

Lichtbrechung

1.660 - 1.680

Doppelbrechung

0.014

gering, bi-axial positiv

Doppelung

Nein

Dispersion

0.017(0.010)

Pleochroismus

deutlich

Vielvalt der Farben

3

violett, hellrosa, farblos

Fluoreszenz

stark

gelb bis orange, rosa

Einschlüsse

wenige Einschlüsse, manche Kristallhöhlungen, sind länglich und pfeilförmigen; flüssige, schleierartige Einschlüsse



KRISTALLE IGENSCHAFTEN

unregelmäßige, tabullarische, prismatische Kristalle

Kristallsystem

monoklin



Weitere informationen

Tierkreiszeichen

Steinbock, Zwillinge

Woraus der Stein stammt

Er wird hauptsächlich in Brasilien gefunden, auch in Afghanistan, besonders im Kunar-Tal der Kunar, in der Grube Patroke, aus der seit 2007 dunkelrosa Kunzite gewonnen werden, in Myanmar, den USA, Madagaskar, Pakistan.

Verwendung beim Juwelier

In der Juwelierkunst muss der Oberteil senkrecht zur Kristallachse geschliffen werden, um seine Farbe zu stärken. Die geschliffenen Steine haben oft ein größeres Unterteil, um die Farbe zu verbessern.
Sonnenbestrahlung sollten vermieden werden, da die Farbe sonst verblassen kann.
Je nach Ursprung verlieren manche Kunzite sehr schnell ihre Farbe, während andere sie länger halten. Wegen seiner Härte und seiner rosa Farbe wurde er sehr oft mit dem Amethyst verwechselt.

Tägliche Pflege und Sorgfalt

Er ist unempfindlich gegenübner Säuren oder Lösungsmittel, aber sehr schockanfällig wegen seiner einfachen Spaltung.

Imitationen und Behandlung

Er kann mit rosafarbigen Gemmen verwechselt werden : Rosenquarz, Rubellit, rosa Saphir. Er kann durch farbigen Gläser, Dubletten, synthetischen Korund oder Spinell imitiert werden.
Die Erhitzung bei etwa 150°C verbessert seine bräunliche, violett-grüne Farbe.

Kulturelle und geschichtlische Lithotherapie

Dieser Stein erinnert an Zärtlichkeit, schüchterne Reinheit erinnert. Er fördere den Geist während des Schlafes, indem er liebevolle Träume verursache. Er bringe die geistige Verfassung wieder ins Gleichgewicht, schwäche die Emotionen während der Trauerzeit oder eines Leidens (Herzchakra) ab. Er eigne sich auch für unruhige Kinder. Kunzit akkumuliert wenige negative Energien.

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